Joseph von Eichendorff war einer der bedeutendsten deutschen Dichter der Romantik. Seine Werke sind unvergessen und auch heute begegnet man diese immer noch. Zu seinen bekanntesten Naturgedichten gehören u.a. "Mondnacht" und "Abend".

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 auf dem Schloss Lubowitz i Ratibor geboren. Inzwischen ist dieses Schloss leider verfallen und es sind nur noch Bruchstücke der Mauer zu sehen. Joseph genoss durch das Vermögen seiner Eltern eine sehr gute Schulbildung. Nicht nur das Schloss war im Besitz der Familie, sondern noch weitere zahlreiche Güter.

Mit 13 Jahren wurde er nur noch von zuhause aus unterrichtet, und sein Lehrer war u.a. Pfarrer Bernhard Heinke. Das war die Zeit als Joseph Rittergeschichten, Sagen und Abenteurerromane für sich entdeckte. Es dauerte nicht lange dann verfasste er bereits seine eigenen Texte. Als der Hausunterricht schließlich endete, besuchte der spätere Dichter das katholische Gymnasium in Breslau.

Zu dieser Zeit besuchte Joseph sehr oft das Theater und fand Inspiration darin, nebenbei schrieb er einige Gedichte. Den nächsten entscheidenden Schritt machte er durch das Studium der Jura und Geisteswissenschaft in Halle mit 17 Jahren.
Obwohl Joseph in eine Adelsfamilie hineingeboren wurde, war er bei den Leuten als bescheiden und still bekannt. Er pflegte allerdings nicht viele Kontakte zu Menschen.

In der Romantik stand oft das Seelenleben, das Magische, das unheimliche und das Übernatürliche im Mittelpunkt. Joseph von Eichendorff war vor allem von der Natur fasziniert. Die Eindrücke, die er darin fand, hielt er textlich fest, und so entstanden weitere Gedichte. In seinen Naturgedichten wird oft eine unheimliche und düstere Macht dargestellt. In der Spätromantik erweiterte der Dichter seine Themen und schrieb zusätzlich über die Hinwendung zur Religion. Den er selbst war ein sehr religiöser Mensch. Sein Gedicht "Mondnacht" ist eines der bekanntesten der Spätromantik. Es ist nicht immer leicht Gedichte auf den ersten Blick zu verstehen. Man muss sich damit befassen. Viele Gedichte enthalten oft "verschlüsselte" Botschaften.

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